Polaritäten (Catalogue 2004)
Freiräume (Exhibition 2006)
Verfremdete Harmonie (Exhibition 2007)
Unzeitgemäße Malerei (Exhibition 2008)
Ruf des Meeres (Exhibition 2009-2010)
Bilder der Seele (Exhibition 2010)
Die Welt in Farben (Exhibition 2010)
Südtiroler Eindrücke (Exhibition 2010)
sinfonie der sinne (Exhibition 2012)
Kulturverein La Stanza (2013)
Farbklänge in Öl (2015)
Painted Dreams (2016)
Farbenklang (2018)
Spirituelle Kraft der Farben (2018)
Kolorit - Retrospektive (2018)

English Introduction




1. bis 24. Juni 2018


Spirituelle Kraft der Farben

26.3. - 21.4.2018

Ausstellung in der Galerie Steiner
Wien (City)



Farbenklang


Ausstellung im Naturparkhaus Seis am Schlern

3. bis 17. Februar 2018



Painted Dreams


Exhibition, 'Kleine Galerie' Bolzano

16.7.-27.7.2016 - Dr.-Streiter-Gasse 25 - 39100 Bolzano


Farbklänge in Öl


Ausstellung in der

Adler Art Galerie

Adlerbrückengasse 9, Brixen

27.3. - 6.4.2015


Die aus Dänemark stammende und seit nunmehr über 40 Jahren in Südtirol beheimatete Malerin Jette Christiansen hat ein breit gefächertes Bildungs-und Schaffensspektrum vorzuweisen. Sie hat ihr angeborenes künstlerisches Talent zuerst an der Akademie für Innenarchitektur in Kopenhagen erprobt und in verschiedenen akademischen Malkursen und durch Studienaufenhalte im In- und Ausland weiter entfaltet (u.a. bei Prof.Claus Pack in Wien, M. Guy Vetter in Frankreich und bei Prof. Rainer Schiestl in Spanien). Sie wurde über einen längerem Zeitraum auf ihren künstlerischen Weg von Gotthard Bonell begleitet.

Die thematischen Schwerpunkte ihres kreatives Schaffens liegen im Stillleben und in der Landschaftsmalerei.

Jette Christiansen hat ihre Ausstellung mit ca. 50 Werken unter das Motto „Farbklänge in Öl“ gestellt : Motive südlicher und alpiner Landschaften, Stillleben mit durchscheinenden Glasobjekten, Pflanzen- und Blumenbilder (Öl auf Leinwand). Darin spiegeln sich ihr Umfeld, ihr Lebensbereich und auch ihre Stimmungen, ihre persönlichen Befindlichkeiten. Das geistige Substrat ihrer Bildwerke bildet die beseelte Natur in ihrem Werden, Wachsen und Wandel.

Die Malerin geht von einer grundsätzlich realitätsbezogenen figurativen Ausdrucksweise aus un setzt diese in klar umrissenen Formstrukturen von betonter Stofflichkeit um. Licht- und Schattenspiele der kräftig aufgetragenen, Farbenskala bewirken eine wie traumhaft- surreal verfremdete Stimmung. Dieser Eindruck von „ magischer Stille „ durchwirkt besonders ihre als Stillleben präzis inszenierten Objekte.

Das objektorientierte Erleben bleibt als Erinnerungssubstrat erhalten; die Wesenselemente des optisch Erfassbaren werden in ihrem elementaren Grundmustern zu einem organischen Ganzen zusammengefügt.

Mathias Frei


Ausstellung im Kulturverein La Stanza

8.- 27.4.2013

Horaz Str. 34a – Bozen

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 17 – 19
Samstag 10 - 12 Uhr

 


sinfonie der sinne

 

Ausstellung im

Foyer Waltherhaus

10.10. – 16.10.2012

Öffnungszeiten
10 – 12 + 16 – 19 Uhr
Sa 10 – 12 Uhr
So geschlossen

 


Südtiroler Eindrücke

Ausstellung in der

Rathausgalerie Eppan

14. - 24.10.2010

Öffnungszeiten
Täglich von 17 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag
auch von 10 bis 12 Uhr

 


Die Welt in Farben

Ausstellung in der

Wein- und Sektlaube Kössler
St. Pauls/Eppan

11.9.2010 - 8.1.2011
Montag bis Samstag von 9 bis 21 Uhr

T 0471 661 574



Bilder der Seele

Juli 2010
Galerie Völs



Ruf des Meeres

Oils

Exhibition
October 2009 - April 2010

Vernissage:
Friday October 23th · 18.00 hrs

Dr. Peter Lentsch
Dr. Martin Steinkasserer
Sparkassenstraße 8 · 39100 Bozen

"Die Bilder von Jette Christiansen bilden eine Symbiose zwischen einem magischen Dunkel einerseits und leuchtenden Konturen anderseits. Sie erheben Anspruch auf Genauigkeit und stellen stets eine Polarität zwischen Vergänglichkeit und neu sprießendem Leben dar."

 


“Unzeitgemäße Malerei”

Vergrößern

Exhibition

Galerie Schloss Velthurns

August 2008

Im weiten Spektrum und in der dissonanten Vielfalt zeitgenössischer Aussageweisen der bildenden Kunst vertritt die aus Dänemark stammende, seit vielen Jahren in Bozen und nun in Eppan beheimatete Malerin eine unverkennbar eigenständige Position innerhalb einer entschieden figurativen Formensprache. Ihr angeborenes kreatives musisches Talent hat sie eifrig weiter gepflegt bei Malakademien, Kursen und Studienaufenthalten im In- und Ausland.
Mutig und mit vielleicht provozierendem Unterton nennt sie ihre meist in Öl- oder Mischtechnik ausgeführten Bilder „unzeitgemäß“. Doch, solange niemand genauer zu definieren vermag, was d a s „Zeitgemäße“ ist, steht die Forderung nach andauernder „Modernität“ im luftleeren Raum. Unbeirrt von derlei Widerstreit der Meinungen in der heutigen Kunstszene setzt Jette Christiansen ihren Weg konsequent fort.
Die Künstlerin stellt mit ca. zwei Dutzend meist mittelformatigen Bildern einen Querschnitt durch ihr Schaffen bis in die jüngste Zeit vor. Die thematischen Schwerpunkte kreisen um Landschaft und Stillleben. Beide Gruppen kennzeichnet eine realistisch – figurative Ausdrucksweise in nahezu geometrisch exakten Formstrukturen von betonter Stofflichkeit. Die Wirklichkeit wird jedoch durch die starke Komplementärwirkung der Farbtöne übersteigert und verfremdet. Licht- und Schattenspiele erzeugen eine traumhaft – surreale Wirkung, wobei in den jüngeren Bildern die Farben stärker moduliert und so die scharfen Kontraste gemildert werden. – Das Bild der Landschaft gewinnt zusehends an Eigenwertigkeit und als beseelte Natur auch an Weite und Tiefe mit einem Hauch von verträumter Melancholie.
(mf)


“Verfremdete Harmonie”

 

Oils
1996- 2006

2007


Library
Eppan/Appiano

Eine beständige Suche nach einer persönlichen künstlerischen Ausdrucksweise kennzeichnet das Werk der Malerin Jette Christiansen, das sich auf den ersten Blick ganz in die traditionelle malerische Interpretation der europäischen Kunstgeschichte einreiht. Als Technik bevorzugt sie das alterprobte Öl und als Sujet das ebenso bewährte Stillleben.
Seit Jahren feilt sie ihre Technik aus, ging von einer eher pastösen Malerin bis zum feinen Pinselstrich über, mit dem sie das Glas wiedergibt, passt das Kolorit den eigen Stimmungen an und hat im Laufe der Zeit von den gleißenden Farben des Nordens, ihren Ursprung verarbeitend - Jette Christiansen ist gebürtige Dänin - bis hin zu den vom warmen Licht durchfluteten Farben des Südens alle Töne in ihrer Palette aufgenommen, die ihr geeignet schienen, ihre Stimmungen zu beschreiben.
Es scheint der Malerin vornehmlich um die Wiedergabe des Gegenstandes zu gehen: durch die sparsame Ambientierung und das weiche Farbenspiel wird eine unterschwellige Stimmung erzeugt, die Ruhe und Ausgegeglichenheit konotiert.

Traudi Messini

 


Freiräume

Exhibition

"Kleinen Galerie" Bozen/Bolzano

August/September 2006

Online-Gallery

 


Polarities
Catalogue 2004

Die endliche Ruhe wird nur verspürt,
Sobald der Pol den Pol berührt,
Darum danket Gott,
ihr Söhne der Zeit,
Dass er die Pole für ewig entzweit.

Johann Wolfgang von Goethe

Polarities is the term Jette Christiansen uses herself to summarise her oeuvre. Jette Christiansen's paintings are indeed characterised by contrasts. The artist who was born in Denmark spent most of her adult life in South Tyrol, a region of comparatively very Southern qualities. When choosing her subject, she "commutes" between the still life's artificially arranged assembling of objects and true to life landscape painting. In one instance her shades of sharp greys and blues shine through the cold Northern light, while in another we come across the soothing summer shades of yellow and orange of the warm South. Next to bizarre shadow plays flooded with light there are rather gloomy compositions with reduced light accentuations.
Jette Christiansen started out with still lives, painting at first for the sheer delight of producing colours and texture. For the back-ground of her still lives, Christiansen always opted for landscapes, which she detaches them from their "naturalness". In her current cycle, the painter ventures near the naturalistic reproduction of landscapes: Greenland.
It is there, in the cool white-greyish Northern light where she paints her Arctic Ocean landscapes with their icy rutted cliffs. By reproducing the daring plays of light and shadow, her paintings receive a splendid fullness and density and seem almost -abstract.
With these last paintings the artist makes a clear statement about her origins and her artistic credo.

Traudi Messini

Credits